Aus Hochmut wird Hasengulasch: USC-Damen gewinnen gegen den „ungeschlagenen“ Meister

Mit einer überragenden Teamleistung gegen die Sprenger Bunnies, die vor ein paar Tagen noch voreilig ihren Meistertitel ohne Verlustpunkte feierten, sicherte sich der USC den zweiten Tabellenplatz. Der Hochmut kam wahrscheinlich vom Hinspiel, verlor der USC auswärts doch deutlich. Trotz der herben Niederlage war der USC bereits nach Spielende der festen Überzeugung sich die zwei Punkte im Rückspiel zurückzuholen, die Formel zum Sieg war eigentlich einfach und klar: Viel schnelleres Spiel nach vorne und in der Abwehr von Anfang an so arbeiten, dass die Gegnerinnen keine Lust und Luft mehr haben.

Beides wurde genau wie geplant umgesetzt. Mit einem Motivationsboost durch die entschlossene Kabinenansprache durch Trainer Matthias Segner brachten die Spielerinnen genau die Einstellung mit aufs Feld, die es brauchte. Der USC gab Elm-Sprengen nicht die Möglichkeit den Ball durchzuspielen, es wurde sofort zugemacht was ging. Dadurch wurde der Frust bei den Gegnerinnen als auch bei ihren Fans schnell erkennbar. Die Gegnerinnen schafften es auch nicht sich rechtzeitig in die Abwehr zurückzuziehen und der USC erzielte so mehrere Tore durch Tempogegenstöße mit kurzen und sicheren Pässen. Beste Torschützin mit 7 Toren war Angelika Schulte, der die gegnerische Abwehr nichts entgegenzusetzen hatte.

Am Ende konnte der USC mit 19:11 das Spiel für sich entscheiden und sich den zweiten Tabellenplatz sichern! Die Mannschaft bedankt sich außerdem bei den Fans, die die Mannschaft tatkräftig unterstützt haben.

Für den USC spielten: Nancy Zoe Weiß (Tor), Noemi Hoffmann, Elena Groben (4), Elke Lorson, Julia Marmitt, Sarah Bauer (5), Domenica Thull, Lea Hammer, Jeannine Hammer, Sarah Ciemek, Ceres Prado de Oliveira Carvalho (Tor), Annika Hey (1), Anna-Sophie Gothier (2), Angelika Schulte (7)